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EINMAL RIDGEBACK - IMMER RIDGEBACK

Ein besonderer Hund für besondere Menschen

 

Viele bezeichnen ihn als Seelenhund - Verstehen können das aber nur Ridgeback Liebhaber

 

Der Ridgeback hat ein sehr sensibles Gemüt und einen klugen Kopf. Er nimmt jede Stimmungsschwankung und Unsicherheit seines Rudels bzw. seines Hundeführers wahr.  

Gehorsam auf Gedeih und Verderb ist ihm fremd. Er hat stattdessen über Generationen gelernt mitzudenken. Was schön ist – ein Zusammenleben aber nicht immer ganz einfach macht. Ohne konsequente, aber liebevolle Erziehung, wird der Ridgeback ohne zu zögern, erforderliche Entscheidungen selbst treffen.

 

Die FCI hat den Rhodesian Ridgeback unter der Standard-Nummer 146 bei den Laufhunden eingeteilt.

Grösse und Gewicht betragen für Rüden 63 cm bis 69 cm und 36,5 kg, für Hündinnen 61 cm bis 66 cm und 32 kg. Rüden wiegen indes oft über 40 kg.

 

Auch bei den kurzen Haaren ist eine Fellpflege notwendig, es genügt ein gelegentliches Bürsten. Auch der Rhodesian Ridgeback wechselt jahreszeitlich bedingt sein Fell. Schon mancher Ridgeback-Halter hat gestöhnt beim Versuch, die kurzen «Stachelhaare» von seinen Autopolstern zu bürsten!

Manchmal haben Hündinnen bedingt durch ihre Läufigkeit und den damit verbundenen Hormonschwankungen mehr „Fellprobleme“.

Aus der besten Zucht können in jedem Wurf Welpen mit fehlerhaftem Crown (zu wenige, zu viele oder asymmetrische), ohne Ridge oder mit Sinus vorkommen. Ein Sinus muss sofort vom Züchter durch einen erfahrenen Tierarzt beseitigt werden. Bei einem Ridgelosen handelt es sich um rein kosmetische Fehler. Wer kein Interesse an Ausstellungen und Zucht hat, wird auch an einem solchen Ridgeback viel Freude haben.

 

Neben Ridgebacks mit schwarzem Nasenspiegel kommen auch solche mit brauner Nase vor, sogenannte Rotnasen oder Livernoses. Ihre Augenfarbe darf passend zur Nasenfarbe heller sein und ihr Knochenbau ist in der Regel etwas feingliedriger als bei den schwarznasigen Geschwistern. Livernoses haben eine eigene eingeschworene Fan-Gemeinde. 

In der Regel ist es das Erscheinungsbild des Rhodesian Ridgeback, das einen zuerst einnimmt:

Ein stattlicher, muskulöser und dennoch eleganter Hund mit weizenfarbenem Kurzhaarfell und einem merkwürdigen Fellstrich auf dem Rücken. Dieser sogenannte Ridge ist das Markenzeichen der Rasse: Er beginnt laut Standard direkt hinter dem Schulterblatt mit der Box und reicht in einem sich verjüngenden Kamm von Haaren, die in die entgegengesetzte Richtung wachsen, bis zu den Hüfthöckern, wobei zwei Haarwirbel (Crowns) links und rechts symmetrisch platziert sind. Vor allem aber ist es der Blick des Rhodesian Ridgebacks, der einen gefangen nimmt. Ein Blick, der gleichzeitig distanziert-unverwandt und herausfordernd-würdevoll ist und den Wunsch weckt, diesen Hund zum Freund zu haben.

 

Der Rhodesian Ridgeback wurde ursprünglich in Afrika zur Jagd gebraucht. Ein Rudel Ridgebacks konnte einen Löwen stellen und in Schach halten, welches ihnen nur durch ihre außergewöhnliche Schnelligkeit und Wendigkeit gelang. Die Ridgebacks warteten auf den Jäger, der den Löwen schließlich durch einen gut platzierten Schuss erlegte. 

Heute wird der Rhodesian Ridgeback auch noch zur Jagd eingesetzt, aber durch die vielen Jahre der Zucht ist er aber auch zu einem Familienhund geworden, der für sein Rudel durchs Feuer geht und alleine durch seine Erscheinigung Respekt einflößt. Aus eigener Erfahrung mit unserer Enkelin können wir feststellen, dass der Ridgeback sehr sensibel und kinderlieb ist. Er geht mit kleinen Kindern sehr vorsichtig und zurückhaltend um. Es gibt auch Ridgebacks mit starkem Jagdtrieb, diese brauchen einen erfahrenen Trainer, der sie aus ihrem Jagdtrieb holen kann.

 

Er braucht eine konsequente Erziehung, viel Geduld, Aufmerksamkeit und natürlich auch eine Aufgabe von seinen Besitzern.  Er ist intelligent und lernt schnell, wenn er will. 

Der Ridgeback ist, wenn er mit Kindern gut sozialisiert wurde, kinderlieb und kann auch  mit Kleinkindern sehr vorsichtig sein. Durch sein ungestümes Wesen als Welpe eignet er sich aufgrund von Größe und Gewicht aber eher für grössere Kinder.

Er belohnt die Liebe seines Rudels mit einer unerschütterlichen Treue und Ergebenheit. Er ist ein gelassener und gleichzeitig eleganter Laufhund, der täglich 2 Stunden bewegt werden sollte, auch bei großem Garten. 

Ganz besonders wichtig ist: Der Ridgeback darf nicht in einen Zwinger - er braucht den ständigen Kontakt zu seinem Rudel. 

Ein guter Ridgeback zeigt viele Facetten von Schönheit: Er ist gross, aber nicht molossoid, kraftvoll, aber nicht plump, elegant, aber nicht zierlich. 

Laut Standard erinnert die Farbe des Rhodesian Ridgeback an das Rotgold eines reifen Ährenfelds – mit all den satten Beige-, Ocker- und Rottönen der afrikanischen Erde im kurzen, niemals struppigen, aber auch nicht seidigen Fell. Kleine weisse Abzeichen an Brust und Pfoten sind erlaubt, ebenso schwarze Haare an den Ohren und im Gesicht; weiss «gestiefelte» Beine sind nicht erlaubt.

Unterwolle hat der Rhodesian Ridgeback keine; dennoch gewöhnt er sich recht gut an unseren europäischen Winter und tobt sogar gerne im Schnee. Einzig nasskalten Nieselregen, Schneematsch und Bindfadenregen liebt er ebenso wenig wie wir. Nicht jeder Ridgeback mag das Wasser, obwohl wenn er sich einmal überwunden hat, ist er ein guter und ausdauernder Schwimmer.

Er liebt die Sonne und das sich sonnen auf der Terrasse, aber am liebsten geht er mit seinen Leuten auf ausgedehnte Spaziergänge oder tollt mit anderen Ridgebacks herum.