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Unser Zuchtziel sind in erster Linie wesensfeste und gesunde Hunde mit dem typischen Erscheinungsbild des Ridgebacks.
Der Ridgeback darf z. B. nicht zu groß oder zu schwer werden, weil dadurch seine Beweglichkeit bei der Jagd und sein ursprüngliches Interieur in Mitleidenschaft gezogen wird.

Wir sind Mitglied beim Deutscher Rassehunde Club e.V. in Soltau - kurz DRC Soltau und züchten nach den strengen Vorgaben unseres Vereins, entsprechend dem FCI Standard.

Unsere Welpen erhalten Ahnentafeln, wodurch die nationale Qualität der Zuchtstätte und Zuchthunde anerkannt wird.

Einige Voraussetzungen und Bedingungen:

  •  Kontrolle und Abnahme der zukünftigen Zuchtstätte durch den Zuchtwart des Vereins (speziell:  Wurfkiste im Wohnbereich, Größe des Welpenraumes, Außenfläche etc).
  •  Regelmäßige Weiterbildung der Züchter durch Züchterschulungen.
  •  Einwandfreie Röntgenergebnisse:  HD,  ED und OCD frei. Die Auswertung der Röntgenbilder       erfolgt    dabei durch einen unabhängigen Gutachter.
  •  Delute - Fellfärbetest
  • Hinterlegung einer DNA Probe.
  •  Hämopholietest
  • Herzuntersuchung
  • Schilddrüsenuntersuchung
  • Test auf Epilepsie


Erfolgreiche Teilnahme an mehreren nationalen oder internationalen Ausstellungen, unter unterschiedlichen Richtern, mit mindestens der Formwertnote "sehr gut". Der Hund entspricht damit "sehr gut" oder noch besser "vorzüglich" hinterlegten gültigen Rassestandard der Rhodesian Ridgebacks.

Intensive Betreuung der Welpen.

Mehrfache Entwurmung und Grundimmunisierung der Welpen, Eu-Heimtierausweis, Microchip.

Wurfabnahme aller Welpen durch den Zuchtwart.

All diese Auflagen und Kontrollen sind sinnvoll und wichtig. Sie geben dem Welpenkäufer die größtmögliche Sicherheit einen gesunden, wesensfesten und typvollen Rhodesian Ridgeback zu bekommen. Natürlich kann niemand, auch bei bester Zuchtplanung und Aufzucht, eine Garantie für ein Lebewesen übernehmen, aber wir investieren nach bestem Wissen und Gewissen viel Zeit und Herzblut, um eine stabile Basis zu schaffen.

Sind alle Kriterien erfüllt, bekommt man die Zuchterlaubnis.

Wir haben unsere Welpenkiste in unserem Wohnzimmer aufgebaut, dort werden unsere Welpen geboren, mitten in der Familie. Wenn die Welpen die Geburtsstätte selbstständig verlassen können, wird ein größerer Bewegungsraum geschaffen. Mit etwa 5 Wochen dürfen die Kleinen dann auch mal nach draußen in den Garten, der mit reichlich Spielzeug und einem Auslauf versehen wird. Die Kleinen haben aber immer die Möglichkeit sich in die vertraute Welpenkiste zurück zu ziehen. Die Terrassentür ist immer geöffnet.

Welpenkauf…


Jedes Kind kommt irgendwann zu seinen Eltern mit dem Wunsch nach einem Hund. Oft wird diesem Wunsch dann spontan nachgegeben. Natürlich soll es ein ganz besonderer Hund sein, reinrassig, perfekt und nicht zu teuer.

Eigentlich wollte ich Ihnen hier erklären, warum Sie sich für einen Hund bei einem seriösen Züchter entscheiden sollten, auch wenn der Welpe dort teurer ist, als beim Händler. Durch Zufall bin ich jedoch auf eine Anzeige von Frau Karen Berger vom Tierschutzverein Hanau gestoßen. Mit Ihrer Zustimmung verwende ich Ihren Text nachstehend auf meiner Homepage:

Süße Welpen zu verkaufen!

In dem Stall ist es dunkel und kalt. Mein Name ist „Hund“. Ich bin 4 Jahre alt und hier  in der Dunkelheit geboren. Um den Hals trage ich eine viel zu enge Kette mit der Nr. 286 und lebe im Zwinger Nr. 5, direkt neben meiner Mutter. Gegenüber lebt meine Tante, hinter mir höre ich meine Schwester bellen. Ach ja, irgendwie sind wir hier alle verwandt. Ich bin seit 60 Tagen schwanger und bekomme zum 7. Mal Babys. Den Stall habe ich noch nie verlassen. Grünes Gras und Sonnenlicht kenne ich nur durch die Erzählungen meiner Mutter. Mein Magen grummelt – ich habe solch einen Hunger! Hoffentlich bekommen wir heute Abend noch ein wenig Brot!

Ein paar Tage später…

In der Nacht sind meine Welpen zur Welt gekommen. Hineingeboren in die Dunkelheit und Kälte. 5 kleine Welpen liegen auf dem kalten Boden und ich versuche sie mit meinem ausgemergelten Körper warm zu halten. Ein kleines Mädchen bewegt sich nicht mehr. Ich stupse sie mit meiner Nase an, aber sie hat die ersten Stunden leider nicht überlebt. Die anderen Welpen drängen sich an die Milchbar – viel Milch habe ich leider nicht – und so haben meine Kleinen genauso viel Hunger wie ich auch.
Da kommt der Mann und schaut in meinen Zwinger. Wortlos nimmt er mir das tote Welpenbaby weg und wirft es achtlos in einen Eimer. Ich krieche zu meinen anderen Babys zurück und lege mich schützend über sie. Ich bekomme ein paar Scheiben Brot hingeworfen, die ich gierig verschlinge. Dann schließt sich die Tür und ich bin mit meinen Babys wieder allein.

Fünf Wochen später…

Die Tür wird aufgerissen und vor Schreck springe ich in die Ecke. Doch ohje! Der Mann greift nach meinen Babys und trägt sie alle weg! Ich fange laut an zu bellen und will meine Kinder verteidigen.
Aber ich spüre nur einen harten Tritt in meinen Bauch. Ich schleudere in die Ecke und als ich wieder klar schauen kann, sind alle meine Babys weg! Wieder hat man mir alle genommen! Immer und immer wieder das Gleiche! Traurig lege ich mich in die Ecke und rieche den Babygeruch, der so langsam verfliegt…! Mein Gesäuge wird immer härter und heißer  -es schmerzt und ich spüre ganz deutlich die Stelle, wo mich der Stiefel getroffen hat. Ich wimmere leise vor mich hin – wo sind meine Babies? Sie müssen doch noch trinken, mein Gesäuge tut so weh… und ich bin wieder allein in der Dunkelheit und Kälte.
Mir wird abwechselnd heiß und kalt. Matt liege ich in der Ecke. Das Fieber lässt mich schütteln und ich denke an meine Kinder. Wie es ihnen wohl gehen mag? Haben sie es jetzt warm und hell? In Gedanken versunken schlafe ich ein…

Ein paar Stunden später kommt der Mann und schaut in den Zwinger. „Hey, hol mal die Schubkarre. Hier ist eine tot.“

Nur eine Geschichte? Leider nein! Tag für Tag eiskalte Realität für unzählige Hündinnen, die zum Wohle des Profits von skrupellosen so genannten „Züchtern“ in lebensunwürdigen Verhältnissen gehalten werden. Manchmal ganz in unserer Nähe – sie leben mitten unter uns, natürlich auch in Nachbarländern. Sie wollen etwas dagegen tun? Dann kaufen Sie keinen billigen Hund im Internet oder aus der Zeitung! Die Mutter Ihres Hundes könnte Hund Nr. 286 aus Zwinger 5 gewesen sein.

Copyright Kathrin Hansen, September 2007
http://www.hinsehen-statt-wegschauen.de

Für alle Leute, die sich sicher sind, einen Hund als Wegbegleiter haben zu wollen, gibt es folgende Möglichkeiten:

Sie kaufen einen Rassehund vom seriösen Züchter. Dieser hat seinen Preis, da ein guter Züchter viel investieren muss, bevor er züchten darf. Er muss Ausstellungsnachweise und Gesundheitsnachweise erbringen, er investiert viel Zeit und Geld. Die optimale Versorgung der trächtigen Hündin und später die der Welpen ist ebenfalls kostspielig. Erst bei der Abgabe eines gesunden Welpen bekommt er einen Teil durch den Verkauf wieder. Bitte, überzeugen Sie sich persönlich, ob der Züchter seriös ist. Lassen Sie sich nie auf obskure Angebote ein.

Kaufen Sie Ihren Hund beim Züchter Ihres Vertrauens!

Wenn Sie nicht das Geld haben oder keinen Wert auf Reinrassigkeit oder Papiere legen, dann schauen Sie doch mal beim Tierheim oder beim Tierschutzbund vorbei. Hier warten viele Hunde auf ein Zuhause.

Vorinformation für unsere Welpenkäufer - Das liegt uns am Herzen

Liebe Interessenten,

ein persönliches Kennenlernen gehört bei uns unbedingt dazu, um von uns einen Welpen anvertraut zu bekommen. 

Wir schon erwähnt darf man diese Entscheidung nicht "einfach so" fällen. Sie übernehmen für viele Jahre die Verantwortung für einen Hund, der von Ihnen abhängig ist. Das dürfen Sie nie vergessen. Aus diesem Grund muss man sich nicht nur 100%ig sicher sein, sondern auch die Entscheidung immer wieder hinterfragen. Habe ich wirklich die Zeit, die ein Welpe/ Junghund braucht?

Wichtig beim Zusammenleben mit einem Hund ist, dass man sich mit der Körpersprache des Welpen und später des Junghundes vertraut macht. Das kann die "Erziehung" erleichtern.

Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass ein Hund das Leben bereichert, vielfältiger, manchmal sogar abenteuerlich macht. Wir würden uns immer wieder für einen Hund entscheiden, denn nur der Hund versucht mit der Zeit sein Rudel durch Körpersprache, Gesten und Laute, die er zu verstehen lernt, zu erfreuen.

Bitte, informieren Sie sich schon im Vorfeld per Internet, Büchern, Hundeschule oder bei Freunden über die Rasse, damit wir uns mit Ihnen über die speziellen Eigenschaften eines Ridgebacks unterhalten können.
Wir möchten Familien für unsere Welpen, die sich der Verantwortung, die sie übernehmen bewusst sind. Ein Hund wird bei guter Gesundheit immerhin 10-14 Jahre alt.

Unsere Welpen stehen nach der Geburt bis zur Abgabe selbstverständlich auch unter tierärztlicher Aufsicht.

Wir sind jederzeit für Sie ansprechbar - auch nach dem Welpenkauf.